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Kirche konkret

Wir haben auf den folgenden Seiten einige Informationen zusammengestellt, die wichtige Aspekte des christlichen Miteinanders in unserer kirchlichen Gemeinde etwas näher beleuchten und erklären - viel Spaß!

Die Sakramente

Was sind Sakramente?

Als Sakramente werden in der christlichen Theologie Rituale bezeichnet, die als sichtbare Zeichen oder sichtbare Handlungen eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigen und uns an ihr teilhaben lassen.
Denn wie können wir heute mit Jesus Christus verbunden sein?

Unser Glaube sagt:
ER begegnet uns in der Gemeinschaft der Kirche, und ER wirkt an uns vor allem durch die Sakramente:
durch die Taufe und die Firmung, durch die heilige Eucharistie und das Sakrament der Buße/Versöhnung, durch das Sakrament der Salbung von schwerkranken und leidenden Menschen, durch das Sakrament der Weihe und das der Ehe.

Die katholische Kirche kennt viele Zeichen, Gesten und Symbole, die eine Bedeutung haben – wie das Kreuz (für Tod und Auferstehung), die Kerze (für Jesus, Licht der Welt), oder die Taube (für Frieden) und vieles mehr.
Es gibt aber auch Zeichen, die eine Wirkung haben – und das sind die Sakramente (lat. sacramentum = heiliges Geheimnis).

In den Sakramenten wirkt der auferstandene Christus in uns. In den Sakramenten begegnen wir ihm, durch die Sakramente leben wir mit ihm. Mit diesen Sakramenten bietet Gott den Menschen bei ihren wichtigsten Lebensentscheidungen seine Hilfe an.

Im Folgenden möchten wir die sieben Sakramente kurz vorstellen:

Taufe

Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament, durch das der Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen und mit Christus verbunden wird. Nach katholischem Verständnis bewirkt die Taufe die besondere, unauflösbare Zugehörigkeit zu Jesus Christus.

Das Taufsakrament wird durch einen Priester oder Diakon gespendet, kann in Notfällen aber auch von jedem anderen gespendet werden (Nottaufe). Dabei wird dem Täufling vom Taufspender dreimal geweihtes Wasser über den Kopf gegossen und dabei folgende Taufformel gesprochen: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Die Taufe wird aber nicht automatisch und ohne Zutun des Menschen gespendet. Vorher wird der Täufling zu seinem Glauben befragt und muss sich dazu bekennen. Erbitten Eltern und Paten die Taufe für ein Kind, bekennen sich diese zuvor zu ihrem Glauben und ihrer Aufgabe, das Kind im katholischen Glauben zu erziehen.

Somit ist die Taufe der Grundstein, auf dem sich ein intensives Glaubensleben entwickeln und entfalten kann.

Die Taufe gehört neben Firmung und Erstkommunion zu den sogenannten Einführungssakramenten. Ein erwachsener Täufling empfängt diese drei Sakramente in einer Feier und wird vorher gezielt auf die Taufe vorbereitet.

Eucharistie / Kommunion

Die Eucharistie (übersetzt: Danksagung) ist zentraler Bestandteil des katholischen Gottesdienstes. Sie wird in Erinnerung an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern vor seiner Verhaftung und Kreuzigung in jeder Messe gefeiert.

Die Christen feiern die Eucharistie seit dem Tag des Letzten Abendmahles und lösen so den Auftrag Jesu ein: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Somit bilden das Gedenken und die Erinnerung an sein Leben und Sterben, an seine Auferstehung und seine Heimkehr zu Gott den Mittelpunkt dieser Feier. Dabei wird die Gegenwart Jesu immer wieder neu erlebbar.

Die Erstkommunion ist nach der Taufe ein weiterer Schritt zur Aufnahme in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche und somit das zweite der Einführungssakramente.

Zur Erstkommunion gehen die Kinder meist im Alter von neun oder zehn Jahren. Sie empfangen geweihtes Brot, in dem nach katholischem Verständnis Jesus Christus selbst gegenwärtig ist.

Firmung

Der Begriff Firmung kommt vom lateinischen 'confirmare' und wird übersetzt mit 'festmachen' und 'bestätigen'.

Ein junger Katholik empfängt als drittes der Einführungssakramente die Firmung. Nach Taufe und Erstkommunion bestätigen Jugendliche mit diesem Sakrament öffentlich ihr „Ja!“ zum Glauben. Gleichzeitig werden sie Vollmitglieder der katholischen Gemeinde.

Bei der Firmspendung legt im Allgemeinen der Bischof dem Firmanden die Hand auf den Kopf, zeichnet mit Chrisamöl ein Kreuz auf dessen Stirn und spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

In der Firmung feiern wir somit ganz bewusst Gottes Zuwendung zu jedem von uns.

Ehe

Die katholische Kirche versteht die Ehe als ein Sakrament. Sie ist also ein Zeichen, in dem Gott den sich Trauenden seine Liebe und Hilfe für das gemeinsame Leben zusichert.

Darüber hinaus gilt die Ehe als Ebenbild des Bundes zwischen Christus und der Kirche: Wie Christus und die Kirche eins sind, so gilt auch die Ehe zwischen Mann und Frau als unauflösliche Gemeinschaft bis zum Tode eines Partners.

Die Eheschließung als Sakrament der katholischen Kirche ist an Bedingungen gebunden, wie zum Beispiel den aufrichtigen Ehewillen beider Partner sowie deren Bereitschaft, Kinder zu bekommen und diese im katholischen Glauben zu erziehen. Nur wenn diese erfüllt sind, gilt eine Ehe zwischen Christen als grundsätzlich unauflöslich.

Das Ehesakrament spenden Mann und Frau sich selbst vor einem Priester oder Diakon. Dies vollzieht sich normalerweise im Rahmen einer liturgischen Feier in der Kirche.

Mit dem Ehesakrament sagen beide Partner: Wir möchten in guten und in schweren Tagen zu einander, zu Gott und der Kirche stehen.

Buße

In unserem Glauben ist Buße die Umkehr des Menschen zu Gott, von dem er sich durch seine Sünden entfernt hat. Im Bußsakrament erfahren wir also Gottes Zuwendung und Vergebung.

Jeder Gläubige kann sich für den Empfang dieses Sakramentes seinem Priester anvertrauen, um über sein Problem, sein Versagen, seine in Unordnung geratene Beziehung zu Gott, sich selbst oder seinen Mitmenschen zu sprechen. Vielen fällt dies in der Anonymität eines Beichtstuhles leichter als im direkten Gespräch.

Indem der Beichtende seine Vergehen aufrichtig bereut, wendet er sich Gott wieder zu.

Christus hat seine Jünger – und damit jeden Priester – bevollmächtigt, in seinem Namen Sünden zu vergeben. Er sagt: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“ Durch den Priester erhält der Gläubige die Lossprechung von seinen Sünden, seine Absolution.

Die Beichte ist ein Zeichen der Versöhnung – ein Sakrament, mit dem Gott und Mensch einen neuen, gemeinsamen Anfang wagen.

Das große Geschenk dieses Sakramentes ist und bleibt Gottes Güte: Sein Erbarmen mit uns sündigen Menschen.

Krankensalbung

Früher im Volksmund „letzte Ölung“ genannt, war die Krankensalbung mehr gefürchtet denn begehrt: Schließlich wurde die „letzte Ölung“ immer mit dem Sterben in Verbindung gebracht. Das hat sich aber spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) grundlegend geändert.

Das Sakrament der Krankensalbung ist ein Mittel zur Stärkung und Ermutigung für kranke Menschen. Sie soll Hoffnung und Trost spenden in einer schwierigen Zeit.

Schon die Bibel berichtet, wie Jesus Kranken geholfen und sie geheilt hat. Desgleichen salbten seine Jünger Kranke mit Öl. So legt auch der Priester heute beim Spenden der Krankensalbung den Gläubigen die Hände auf und salbt ihnen mit Öl Stirn und Hände.

Die Krankensalbung ist also kein Sakrament des Todes, sondern des Lebens!​

Priesterweihe

Wer ein Amt in der Kirche ausübt, hat einen besonderen Auftrag: Er lebt und handelt nach dem Vorbild Jesus Christus. Die Übertragung eines Amtes erfolgt daher durch das Sakrament der Weihe.

Die katholische Kirche kennt drei Weihestufen: Diakonat (Diakon), Presbyterat (Priester) und Episkopat (Bischof). Mit der Weihe werden Diakonen und Priesteramtskandidaten die priesterlichen Aufgaben und Vollmachten vom Bischof übertragen.

Als Sakrament der katholischen Kirche ist die Priesterweihe ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit Gott und kann vom Menschen nicht rückgängig gemacht werden.

Nach römisch-katholischem Verständnis kann nur ein getaufter und gefirmter Mann zum Priester geweiht werden, der ein abgeschlossenes Theologiestudium absolviert hat. Er muss unverheiratet sein und das 25. Lebensjahr vollendet haben. Zudem verpflichtet er sich, im Zölibat – also ehelos und enthaltsam – zu leben.

Weitere Informationen rund um den Priesterberuf finden Sie auf der Internetseite der Erzdiözese Paderborn.

Sakramente konkret

Vorbereitung, Spendung und Feier der Sakramente

Für alle, die mehr wissen möchten über das Feiern der Sakramente in der Kirche – z. B. zu Taufe, Kommunion oder kirchlicher Trauung – , haben wir hier hilfreiche Informationen zusammen gestellt. Damit wollen wir Ihnen wichtige Hinweise für die Planung und Vorbereitung Ihrers Familienfestes geben sowie einige Ihrer Fragen schon beantworten.

Wir sind natürlich auch jederzeit persönlich für Sie da!

Taufe

Wer ein Kind taufen lassen möchte, sollte dieses rechtzeitig im Pfarrbüro (siehe unten) anmelden. Bitte bringen Sie für die Anmeldung unbedingt die Geburtsurkunde des Täuflings mit.

Eine wichtige Voraussetzung für die Taufe eines Kindes ist das Gespräch mit dem taufenden Priester. Hierzu sind in erster Linie die Eltern, gerne aber auch die Paten, eingeladen. In diesem Taufgespräch geht es um die Vermittlung und Auffrischung der wichtigsten Kenntnisse rund um das Sakrament der Taufe sowie die Gestaltung der Tauffeier.

Für die konkrete Vorbereitung auf den Empfang dieses Sakramentes bieten wir den Eltern eine Taufkatechese an, die jeweils im Pfarrhaus in Bünde stattfindet. Hier können sich die Familien der Täuflinge untereinander austauschen, da sich Eltern rund um die Geburt eines Kindes häufig noch einmal neu mit Fragen nach ihrem Lebenssinn und bisherigen Lebensentwurf auseinandersetzen. Denn mit der Taufe öffnen sich nicht nur für das zu taufende Kind viele Möglichkeiten, sich auf Gott einzulassen.

Wichtig:
Taufpate kann nur werden, wer katholisch und nicht aus der Kirche ausgetreten ist. Voraussetzung ist die Firmung des Paten. Nicht-Katholiken können als Taufzeugen eingetragen werden, nicht aber als Paten.

Termine

In unserem Pastoralverbund feiern wir Gemeinschaftstaufen. In einer Tauffeier werden also alle Täuflinge getauft, die zu den jeweiligen Terminen angemeldet sind.

In der Regel taufen wir am 1. Sonntag jedes Monats gegen 11.30 Uhr in unserer Kirche St. Josef in Bünde oder am 3. Samstag im Monat in einer der Nachbargemeinden (nachmittags, Uhrzeit nach Absprache).

Die Taufe im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes ist ebenfalls möglich und sollte rechtzeitig mit dem Pfarrbüro abgestimmt werden.

Erstkommunion

Die Feier der Erstkommunion ist nach der Taufe der zweite Schritt zur Aufnahme in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche. Diesen erstmaligen Empfang des Sakraments der Kommunion erleben die Kinder in der Regel im Alter von neun oder zehn Jahren.

Jedes Jahr nach den Sommerferien beginnen in unserm Pastoralverbund zwei neue Kurse zur Vorbereitung auf die Erstkommunion. In St. Josef Bünde sind hierzu die Kinder des dritten Schuljahres und in St. Michel Holsen sowie St. Marien Kirchlengern/Stift Quernheim die Kinder des dritten und vierten Schuljahres besonders herzlich eingeladen. Auch ältere Kinder, die die Erstkommunion noch nicht empfangen haben,  sind uns herzlich willkommen.

Vorbereitung auf den großen Tag

In unseren Vorbereitungskursen gehen wir auf Entdeckungsreise in die Welt des Glaubens. Dazu treffen sich die Kinder in einer großen Gruppe etwa 15 Mal mit der Gemeindereferentin. Hier werden Themen wie Gott, Jesus, Versöhnung, wichtige Gebete sowie Geschichten aus der Bibel näher beleuchtet. Darüber hinaus ist die Heilige Messe mit ihren Inhalten, Strukturen und Ritualen ein wichtiges Thema, mit dem die Kinder vertraut gemacht werden.

Diese Treffen werden durch sechs Zusammenkünfte in kleineren Gruppen ergänzt. Da uns wichtig ist, dass die Kinder auch „normale“ gläubige Menschen in ihrer Umgebung erleben, finden diese Treffen bei so genannten Tischeltern aus der Kommunionsgruppe statt.

Tischeltern sind also weitere Glaubensbegleiter der Kinder und werden für dieses Engagement ebenfalls von der Gemeindereferentin vorbereitet.

Die Gruppenstunden finden in Bünde jeweils dienstags und in den beiden anderen Gemeinden jeweils freitags zwischen 15 und 17 Uhr statt. Die Termine mit den Tischeltern werden individuell abgestimmt.

Besondere Highlights während der Vorbereitungszeit sind die Kennlernvor- oder -nachmittage, die Mitwirkung der Kinder im Krippenspiel am 24.12., die aktive Teilnahme an der Sternsingeraktion Anfang Januar, ein gemeinsames Wochenende im Februar, bei dem die Kinder das Fest der Versöhnung feiern, die Heilige Woche mit den Osterfeiertagen und natürlich die Erstkommunion selbst.

Abgerundet wird der Kommunionsvorbereitung durch ein fröhlich-besinnliches Abschlussfest.

Einbindung der Eltern

Für eine gute Vorbereitung der Kinder auf dieses Fest tragen die Eltern eine besondere Verantwortung. Dabei werden sie selbstverständlich von der Gemeindereferentin und dem Pfarrer unterstützt.

In der Regel findet direkt nach den Sommerferien sowohl in Bünde als auch in einer der kleineren Gemeinden ein Informationsabend für die Eltern statt. Bei diesem Treffen werden Inhalte und Ablauf der Vorbereitungskurse und die damit verbundenen Erwartungen an die Kinder und Eltern vorgestellt. Anschließend haben die Eltern eine Woche Zeit, sich für die Teilnahme ihres Kindes an der Feier der Erstkommunion zu entscheiden. Danach erfolgt eine persönliche, verbindliche Anmeldung des Kindes bei der Gemeindereferentin. Anmeldeschluss ist in der Regel der Beginn der Herbstferien.

Feier der Heiligen Messe

Die Kommunion ist Bestandteil der Heiligen Messe, in der wir die Gemeinschaft mit Gott und mit einander feiern. Es ist uns sehr wichtig, dass sich die Kinder und ihre Eltern im Gottesdienst wohl fühlen und den Ablauf kennen. Deshalb feiern wir in der Vorbereitungszeit besondere Familiengottesdienste, deren Ablauf die Kinder durch Übernahme verschiedener Aufgaben aktiv mitgestalten können.

Wir erwarten, dass die Kinder mit wenigstens einem Erwachsenen (Eltern, Paten oder Großeltern) an mindestens zwölf Gottesdiensten teilnehmen. Wenn die Familien zu den Familiengottesdiensten verhindert sind, können Sie selbstverständlich auch an einem anderen Gottesdienst teilnehmen.

Termine

In Bünde wird die Erstkommunion am Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert, in den beiden kleineren Gemeinden jeweils am Sonntag danach.

Der abrundende Dankgottesdienst wird in Bünde am Sonntag nach Himmelfahrt, in Holsen bzw. Kirchlengern/Stift Quernheim jeweils am darauf folgenden Montag gefeiert.

Während die Erstkommunion in Bünde jedes Jahr gefeiert wird, feiern die beiden kleineren Gemeinden im jährlichen Wechsel. So findet das Fest der Erstkommunion in Holsen jeweils in den geraden und in Kirchlengern/Stift Quernheim entsprechend in den ungeraden Jahren statt.

Ansprechpartner

Für alle Fragen und Informationen rund um die Erstkommunion steht Ihnen unsere Gemeindereferentin Bernadette Palmer gerne zur Verfügung:
Tel. 0 52 23 - 7 16 92 oder per Email.

Firmung

Das Leben als katholischer Christ in der heutigen Zeit ist oft nicht leicht: Da ist so manches katholische Brauchtum, mit dem man nichts anfangen kann; da ist der Kontakt zu Kirche und Gottesdienst, der mehr oder weniger nebensächlich wird; da ist die Einstellung der Freunde, Bekannten und natürlich der Medien, dass Kirche etwas Blödes ist; und da gibt es deine persönliche Beziehung zu Gott, die immer mal wieder in Vergessenheit gerät.

Firmung will dich in dieser Situation stärken. Ein hoher Vertreter der Kirche wird dir durch Handauflegung Gottes Stärkung zusprechen und dir viel Kraft wünschen. In der Vorbereitung auf den Empfang dieses Sakramentes hast du die Möglichkeit, dir eine eigene Meinung zu bilden, dir manche religiöse Fragen zu stellen und nach einer Antwort zu suchen sowie den Kontakt zu Gott neu aufzubauen.

Wer ist eingeladen?

Zur Firmung sind alle katholischen Jugendlichen eingeladen, die zu Beginn der Firmvorbereitung mindestens das neunte Schuljahr besuchen. Auch ältere Jugendliche sind natürlich herzlich willkommen.

Erwachsene, die sich firmen lassen wollen, melden sich bitte bei Herrn Martinschledde und werden separat vorbereitet.

Vorbereitung auf den großen Tag

Wir haben etwa acht Monate Zeit, uns mit Grundlagen, Praxis und persönlichen Erfahrungen rund um den katholischen Glauben gemeinsam auseinanderzusetzen.

Unser Vorbereitungskonzept ist gezielt auf Jugendliche ab der neunten Klasse ausgerichtet. Alle Schüler des entsprechenden Alters werden schriftlich vom Pastoralverbund eingeladen und können sich dann in den Pfarrbüros anmelden – je früher, umso besser.

Die eigentliche Firmvorbereitung beginnt mit Bewerbungsunterlagen wie einem Lebenslauf und Informationen zur zugehörigen Gemeinde sowie einem „Schnuppertreffen“ zum gegenseitigen Kennenlernen. Da wir jeweils eine große Gruppe von 60-80 Teilnehmern sind, treffen sich diese regelmäßig in kleineren Gruppen donnerstags, freitags oder samstags sowie abwechselnd in allen Gemeinden unseres Verbundes – schließlich sollen alle Firmbewerber auch alle Gemeinden kennenlernen.

Neben der verbindlichen Teilnahme an den monatlichen Treffen wird im Rahmen der Vorbereitung der Besuch von mindestens zehn Gottesdiensten erwartet, die auf einer Credo-Card bestätigt werden. Informationsaustausch, Gesprächsmöglichkeiten, Einbringen von eigenen Ideen und Talenten jeder/jedes Einzelnen runden die Firmvorbereitung ab.

Themen und Inhalte der Vorbereitung

Grundlagen
Kirche kennenlernen und mit neuen Augen sehen
Grundgebete und Antworten im Gottesdienst erneut kennenlernen
Bibel (insbesondere Pfingstereignisse) als Grundlage erfahren
zu den Werten des christlichen Glaubens stehen
Wissen um die konkrete Firmhandlung

Praxis
Besuch von mindestens zehn Gottesdiensten in der Vorbereitung
freiwilliges soziales Engagement
Teilnahme am Bußgottesdienst

Erfahrungen
Besuch von Moschee und Synagoge
Besuch eines Bestattungshauses
Pilgerweg im Advent

Auseinandersetzung
Was glauben wir?
Werte und Wertvorstellungen
Tod und Auferstehung
Glaubenszeugen
Was bedeutet Firmung?

Termine

Das Fest der Firmung feiern wir einmal im Jahr in St. Josef in Bünde.
Der genaue Termin wird jeweils vom Bischof vorgegeben und frühzeitig in allen Gemeinden angekündigt.

Ansprechpartner

Für alle Fragen und Informationen rund um Firmung und Firmvorbereitung steht Ihnen unser Gemeindereferentin Ulrich Martinschledde über das Pfarrbüro Bünde gerne zur Verfügung.

Hochzeit

Zur Feier der kirchlichen Trauung bieten wir Ihnen unsere vier Gemeindekirchen an. Damit Ihre Wünsche bzgl. Termin und Ort auch erfüllt werden können, sollten Sie spätestens ein halbes, besser ein ganzes Jahr vor Ihrem Wunschtermin Kontakt mit dem Pfarrbüro  und dem Pfarrer aufnehmen (Kontaktdaten und Öffnungszeiten finden Sie am Ende der Seite).

Wichtig:
Wenn Sie außerhalb unseres Pastoralverbundes heiraten möchten, bitten wir Sie, sich separat um einen Traupriester zu kümmern.
Auch ökumenische Trauungen sind grundsätzlich möglich.

Einige Wochen vor der kirchlichen Trauung findet ein Gespräch mit dem Pfarrer statt, in dem das Ehevorbereitungsprotokoll ausgefüllt und die Trauzeremonie besprochen wird. Wir freuen uns immer sehr, wenn sich das Brautpaar bereits Gedanken gemacht hat zu Liedern, Texten, Fürbitten und Riten, mit denen die Zeremonie nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden kann.

Die beiden katholischen Partner bringen zu diesem Gespräch gültige Taufnachweise des jeweiligen Taufpfarramtes mit. Diese Nachweise dürfen maximal sechs Monate alt sein.

Für die Trauzeremonie selbst benötigt das Paar zwei Trauzeugen, für deren Alter und Konfession es keine Vorgaben gibt.

Unabhängig vom Traugespräch bietet das Dekanat Herford-Minden Ehevorbereitungsseminare an. Hier können Sie sich gemeinsam mit anderen Paaren und erfahrenen Seminarleitern zum Thema Ehe austauschen. Die jeweiligen Termine können Sie im Dekanat frühzeitig erfragen.

Bei Unklarheiten, Änderungen und sonstigen Fragen bitten wir Sie herzlich, sich frühzeitig an das Pfarrbüro zu wenden (siehe unten).
Herzlichen Dank!

Ablauf einer kirchlichen Trauung

Die Trauzeremonie wird in eine Eucharistiefeier oder einen Wortgottesdienst eingebunden. Beide beginnen mit dem festlichen, musikalisch begleiteten Einzug des Pfarrers, der Ministranten und des Brautpaares.

Nach dem Eröffnungslied begrüßt der Pfarrer das Brautpaar und die Gemeinde. Für diesen besonderen Gottesdienst wählt das Brautpaar bereits im Traugespräch den Text für die Lesung und das Evangelium aus der Bibel, und der Pfarrer predigt über diese Texte zum gemeinsamen Lebensweg.

Im Anschluss an die Predigt erfolgt die Trauung. Wenn die Brautleute die Fragen des Pfarrers zum Bund der Ehe mit „Ja“ beantwortet haben, werden die Ringe gesegnet. Anschließend spenden sich die Brautleute gegenseitig das Sakrament der Ehe, indem sie sich gegenseitig das Eheversprechen geben und den Ring als Zeichen ihrer Liebe und Treue anstecken. Natürlich kann auch der Pfarrer die Worte des Trauritus sprechen, er ist allerdings nur Trauassistent und Zeuge der Sakramentspendung.

Anschließend geben sich die Brautleute die rechte Hand, der Pfarrer legt die Stola um die Hände und bestätigt den geschlossenen, heiligen Ehebund. Der Pfarrer beendet den Trauritus mit dem Trauungssegen, nach anschließender Eucharistiefeier und Segen zieht das Brautpaar feierlich aus der Kirche aus.

Buße und Versöhnung / Beichte

Die Beichte kann eines der schönsten Sakramente sein, sowohl für den Pfarrer als auch für den Beichtenden; denn hier kommen sich Gott und Mensch ganz besonders nahe.

Die Beichte sollte nicht aus Routine oder Pflichtgefühl heraus abgelegt werden, sondern aus eigenem, festem Willen.

Wer sich entschlossen hat, zur Beichte zu gehen, sollte sich darauf freuen:
In der Beichte begegnet Gott uns Menschen auf einmalige Weise. Jede Beichte ist sowohl eine Begegnung mit Gott als auch der Beginn einer neuen Phase der Liebe zu IHM (weitere Informationen z. B. zur Vorbereitung auf die Beichte: siehe Karl-Leisner-Jugend).

 Der Ablauf

Das Ablegen der Beichte erfolgt normalerweise in einem Beichtstuhl, das Beichtgespräch ist aber auch im Pfarrhaus möglich. Der Beichtende kniet sich nach Eintritt in den Beichtstuhl/den Raum hin und macht gemeinsam mit dem Pfarrer das Kreuzzeichen. Nach einem einleitenden Gebet oder Bibelvers des Pfarrers stellt sich der Beichtende kurz vor und beginnt dann mit dem Bekenntnis seiner Sünden. Hier sollte er ehrlich sein und die Dinge klar beim Namen nennen.

Schwere Sünden müssen grundsätzlich gebeichtet werden. Darüber hinaus darf der Beichtende natürlich auch alles andere beichten und erzählen.

Nach Abschluss des Bekenntnisses hilft der Pfarrer dem Beichtenden, seine Aufmerksamkeit wieder auf Gottes Güte, Barmherzigkeit und Liebe zu lenken und gibt ihm ein Bußwerk auf. Dieses ist nicht als Strafe, sondern als Vorschlag für einen Neubeginn der Beziehung zu Gott zu verstehen.

Danach erfolgt die Lossprechung, die Vergebung der Sünden.

Termine

In der St.-Josef-Kirche in Bünde werden jeweils am ersten Samstag des Monats zwischen 17.45 Uhr und 18.15 Uhr Beichttermime angeboten.

In der Advents- sowie der Fastenzeit werden zusätzliche Beichtzeiten angeboten, die unter "Aktuelles" und in den Pfarrnachrichten bekannt gegeben werden. Darüber hinaus werden vor den Hochfesten Weihnachten und Ostern besondere Bußgottesdienste gefeiert.

Wer ein persönliches Beichtgespräch wünscht, kann dies direkt mit Pfarrer Sudkamp abstimmen.

Salbung der Kranken

Über das Sakrament der Krankensalbung machen sich die wenigsten Menschen Gedanken, denn Krankheit und Tod sind in der heutigen Gesellschaft noch immer Tabuthemen. Darum sind viele Menschen auch unsicher, wenn es in ihrem Familien- oder Freundeskreis oder für sie selbst auf einmal ernst wird.

Die Krankensalbung wird jedoch nicht nur bei unmittelbarer Lebensgefahr gespendet, sondern kann auch im Verlauf einer Krankheit wiederholt werden. Ebenso kann der Pfarrer dieses Sakrament beispielsweise vor Operationen oder auch bei psychischen Erkrankungen spenden.

Die Krankensalbung darf nur von einem Pfarrer vorgenommen werden. Die Zeremonie wird für alle Beteiligten umso dankbarer und intensiver erlebt, wenn der Kranke dabei ansprechbar und orientiert ist.

Der Ablauf

Die Krankensalbung besteht aus drei Teilen: der Eröffnung, dem Wortgottesdienst und der Feier der Salbung.

Der Pfarrer spricht nach der Begrüßung das Eröffnungsgebet, darauf folgt die Beichte oder das Schuldbekenntnis des Kranken. Im anschließenden Wortgottesdienst wird ein Text aus dem Evangelium vorgelesen und auf den Kranken in seiner Situation bezogen.

Mit Fürbitten wird dann die Feier der Salbung eröffnet. Danach legt der Pfarrer dem Kranken schweigend seine Hände auf den Kopf und betet dabei still. Durch die Wärme, die von den Händen ausgeht, kann der Kranke die Nähe Gottes spüren. Nach dem Dankgebet über das Öl wird die Stirn des Kranken damit gesalbt, anschließend erfolgt die Salbung der Handinnenflächen.

Es folgen ein Gebet und das „Vater unser“, mit dem die Feier beendet wird. Den Abschluss der Feier bildet der Segen des Pfarrers.

Termine

Für die Spende der Krankensalbung ist eine Terminabsprache mit dem Pfarrer erforderlich. Sie erreichen Pfarrer Sudkamp über das Pfarrbüro Bünde (siehe unten) oder per Email.

Einmal jährlich findet die Feier der Krankensalbung auch im Rahmen der Eucharistiefeier statt. Den jeweiligen Termin erfahren Sie in unserem Terminkalender, im Pfarrbüro, in den Pfarrnachrichten oder über die Lokalpresse.

Katholisch werden

Katholisch werden – wie geht das?

Das Wichtigste ist Ihr Glaube.

Wenn Sie „Ja!“ sagen zum christlich-katholischen Glaubensbekenntnis, dann ist Ihre Entscheidung für einen Eintritt in unsere kirchliche Gemeinschaft genau richtig.

Zunächst sollten Sie mit Pfarrer Sudkamp Kontakt aufnehmen. Er wird Ihnen in einem ersten Gespräch die einzelnen Schritte auf Ihrem Weg in die katholische Glaubensgemeinde aufzeigen.

Wichtig: Wenn Sie einer anderen Konfession angehören, müssen Sie vorher aus dieser (Kirche) austreten. Das ist nur beim zuständigen Amtsgericht möglich.

Bevor Ihre Aufnahme vollzogen werden kann, vermittelt der Pfarrer Ihnen in mehreren Gesprächen ein Grundwissen des katholischen Glaubens. Zudem wird für Ihren Eintritt/Übertritt eine Genehmigung des Erzbistums Paderborn eingeholt.

Empfang der Sakramente

Für Ihr Leben als Vollmitglied der katholischen Gemeinde sind die Sakramente Firmung und Eucharistie entscheidend. Wer noch nicht getauft ist, empfängt vor diesen beiden zunächst das Sakrament der Taufe.*

Alle drei Sakramente empfangen Sie in der Regel durch Pfarrer Sudkamp. Für eine Firmspendung muss jeweils die Genehmigung des Erzbischofs eingeholt werden. Die Firmung können Sie bei entsprechender Terminlegung auch von einem Bischof empfangen.

Eine weitere wichtige Säule des katholischen Glaubens ist das Sakrament der Buße. Hier bieten wir stets vorbereitende Gespräche  für Ihre eigene Bußvorbereitung an.

Vertrauen fassen

Damit Sie einen leichteren Zugang zur katholischen Glaubenswelt mit ihren Zusammenkünften, Ritualen und Besonderheiten finden, bietet sich die regelmäßige Teilnahme an den Gottesdiensten in Ihrer Gemeinde an.

Haben Sie weitere Fragen?

Wir sind gerne für Sie da! Sie erreichen uns im Pfarrbüro Bünde, Fünfhausenstr. 31 unter Tel. 0 52 23 - 30 93
oder per Email: 
Wolfgang Sudkamp (Pfarrer)
Bernadette Palmer (Gemeindereferentin)
Ulrich Martinschledde (Gemeindereferent)

 

*Anmerkung:
Wer getauft ist, gehört unwiderruflich zur Gemeinschaft mit Jesus Christus und zur Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben. So verstanden gibt es keine Kündigung, keinen Austritt aus der Gemeinschaft der Gläubigen. Deshalb findet auch beim Wiedereintritt keine zweite Taufe statt.

Kirchisch für Anfänger

Die folgenden Informationen  sind ein kleiner Leitfaden für alle, die lange nicht in einer Kirche waren oder katholische Gottesdienste (noch) nicht kennen.
Es handelt sich dabei nicht um Verbote oder Vorschreibungen, sondern um ein wohlwollendes Angebot:
Wir möchten Ihnen dabei helfen, unangemessene Verhaltensweisen und damit ggf. unangenehme Situationen zu vermeiden, damit Sie – und auch alle anderen Kirchgänger – sich voll und ganz auf das Wesentliche im Gottesdienst konzentrieren können.

Zehn peinliche Situationen, die Sie während eines Gottesdienstes vermeiden können:

  • ein klingelndes Handy
  • Musik hören über das Smartphone
  • Nachstylen der Frisur mit Haarspray
  • laute Gespräche, während andere beten
  • sich auf den Altar setzen, um das beste Foto schießen zu können
  • lautes Rülpsen oder auffälliges Gähnen
  • Einschlafen in der Kirchenbank
  • beim Friedensgruß „Guten Tag“ sagen statt „Friede sei mit Dir“
  • bei Empfang der Kommunion „Danke“ sagen statt „Amen“
  • aus dem Klingelbeutel etwas heraus nehmen statt etwas hinein zu geben
  • Musik und Spiele über i-Pod/Smartphone u.ä.​

Handy

Handys sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings gibt es Situationen, in denen ein Handyklingeln unpassend und unangemessen ist. Damit sowohl Sie als auch alle anderen Gottesdienstbesucher sich auf das Wesentliche konzentrieren können, schalten Sie Ihr Handy bitte entweder aus oder auf lautlos. Da die Kirche ein Ort des Gottesdienstes und der Besinnung ist, bitten wir Sie, das Telefonieren in der Kirche – auch wenn der Gottesdienst noch nicht begonnen hat – zu unterlassen.

Musik und Spiele über i-Pod/Smartphone u.ä.

Musik und Spiele können unsere Langeweile vertreiben – was viele Menschen zum Beispiel bei Auto- oder Busfahrten sehr gerne nutzen.
Um am Gottesdienst teilnehmen zu können, sollten Sie Ihre Kopfhörer-Stöpsel aber aus den Ohren nehmen. Denn wir wissen aus Erfahrung: Spielen während der Predigt ist nicht cool, sondern richtig peinlich.

Fotografieren

Das Fotografieren in der Kirche – besonders an Tagen wie Erstkommunion und Firmung – ist durchaus erwünscht: Schließlich sollen diese Momente auch für später festgehalten werden.
Damit es aber eine schöne und andächtige Feier werden kann, ist es ratsam, dass sich die Angehörigen bereits vorher auf eine Person verständigen, die das Fotografieren für alle übernimmt. Denn selbst der schönste Gottesdienst verliert an Atmosphäre, wenn mehr als eine Person fotografierend durch den Altarraum streift. Zudem kann dann auch eine Beziehung zwischen Gott und Ihnen – und nur darum geht es bei uns! – nicht richtig wachsen.

Kaugummi

Kaugummi kauen kann die Konzentration erhöhen, die Zahnpflege erleichtern und vom Rauchen abhalten. Deshalb ist es fast überall in Ordnung.
In der Kirche ist es allerdings ein absolutes "No Go“. Denn damit verweigern Sie Gott und den anderen Gottesdienstbesuchern genau das, was Sie Ihrerseits auch von Ihrem Umfeld erwarten – nämlich: Respekt.

Kleine Kinder

Kleine Kinder im Gottesdienst sind sehr erwünscht!
Wenn diese aber alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, könnte das den Gottesdienst leicht durcheinander bringen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie selbst oder andere sich durch die Unruhe Ihres Kindes nicht konzentrieren können, besteht die Möglichkeit, hinter der letzten Bank leise umher zu gehen, sich kurz nach draußen zurück zu ziehen oder die Sakristei als Rückzugsort zu nutzen.

Übrigens: Neben den Kirchengesangbüchern haben wir einige Kindergebetbücher ausgelegt, die Sie sich für den Gottesdienst ausleihen können (bitte anschließend wieder zurücklegen!). Wenn sie dort nicht liegen, fragen Sie bitte in der Sakristei nach.

Knien

Zur Wandlung (Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi während der Heiligen Messe) wird im Gottesdienst gekniet. Sollten sie einmal nicht wissen, ob Sie stehen, sitzen oder knien sollen, können Sie sich an den Messdienern oder anderen Gottesdienstbesuchern orientieren.

Kommunion

Die Kommunion hat im Gottesdienst für uns Katholiken eine sehr wichtige Bedeutung. Deshalb ist es vor dem Gang nach vorne durchaus angebracht, zu überlegen, ob Sie sich dieser Bedeutung  bewusst sind und diese anerkennen. Wenn nicht, oder wenn Sie in Gedanken mit anderen Dingen beschäftigt sind, können Sie einfach in der Bank sitzen bleiben.
Da der Empfang der Kommunion eine bewusste Entscheidung sein soll, erhalten Kinder diese erst, nachdem sie bereits die "Erste heiligen Kommunion" (interner Link Sakrament Kommunion) empfangen haben. Andernfalls werden Kinder mit einem Kreuzzeichen auf die Stirn vom Priester oder dem Kommunionhelfer gesegnet.

Wenn Sie zur Kommunion nach vorne in den Altarraum gehen möchten, bitten wir Sie, Folgendes zu beachten:
Reihen Sie sich in die sich bildende Schlange ein und falten Sie die Hände.
Nachdem Sie die Kommunion empfangen haben, sagen Sie „Amen“; erfahrene Gottesdienstbesucher machen nach der Kommunion einen Schritt zur Seite und verneigen sich vor dem Kreuz.
Das Mitnehmen der Hostie in die Bank oder das Weiterreichen an Familienmitglieder ist hierbei nicht nur unangebracht, sondern schlicht verboten.
Begeben Sie sich danach bitte zurück in Ihre Bank.

Nach der Kommunion folgt in Stille ein Dankgebet, dazu knien Sie sich bitte, wenn gesundheitlich möglich, nieder.

Rauchen

Rauchen in der Kirche ist selbstverständlich nicht erlaubt!
Sollten Sie trotzdem das Bedürfnis haben, zu rauchen, sollten Sie den Gottesdienst leise verlassen.
Kleiner Tipp: Intensives Beten kann die Sehnsucht nach der Zigarette verdrängen …

Singen

Während eines Gottesdienstes wird gebetet und gesungen.
Wenn die Gemeinde zu singen beginnt, sind Sie natürlich herzlich dazu eingeladen, in den Gesang einzustimmen. Je mehr Personen mitsingen, umso feierlicher wird es!

Stille

Gottesdienst bedeutet für viele Menschen eine intensive Aussprache mit Gott. Diese kann schon vor dem Gottesdienst beginnen, wenn die Ruhe dafür gegeben ist.
Damit Sie und ihre Nachbarn ungestört am Gottesdienst teilnehmen können, sollten Sie Ihre Gespräche auf die Zeit nach dem Gottesdienst verschieben.

Vater unser (Grundgebet)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn.
Empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinab gestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zu Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters.
Von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen

Beschwerden und Anregungen

Wir freuen uns, wenn wir für unsere Arbeit gelobt werden und sind dankbar für Verbesserungsvorschläge. Sprechen Sie uns ruhig persönlich an. Ein Kasten hinten in der Kirche bietet eine weitere Gelegenheit, uns Anregungen zu geben.
Wenn christliche Gelassenheit und grundsätzliches Wohlwollen spürbar sind, können wir auch kritische Töne besser annehmen. Aber auf anonyme Briefe können wir nicht reagieren.

Herzlichen Dank – Ihr Pastoralteam

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Pfarrbüro Bünde

Wilma Moning
Telefon: 0 52 23 / 30 93
Telefax: 0 52 23 / 90 43 93
Email: mail@st-josef-buende.de

Öffnungszeiten:
Di. - Fr.   09.00 - 12.00 Uhr
und Do. 15.00 - 18.00 Uhr