| Der Pastoralverbund „Bünder Land” |
| Der Weg zum Pastoralverbund in geschichtlichen Daten |
| 1864 | Erste Hl. Messe in einer Scheune | |
![]() St. Josef Bünde |
Von den drei Gemeinden ist Bünde die Älteste – hier wurde nach der Reformation bereits 1864 wieder eine heilige Messe gefeiert, und zwar in einer Scheune des Maurermeisters Broeseke aus Bünde. Es war klar, dass dies nur eine vorrübergehende Lösung sein konnte immerhin ein Provisorium, das sieben Jahre lang bestand hatte, bevor die neue katholische Kirche 1871 geweiht wurde. | |
| 1871 | Kirchweih - St. Josef in Bünde |
| 1893 | Diese wurde 1893, nachdem die katholische Gemeinde in Bünde auf 250 Mitglieder anwuchs, um ein Querschiff erweitert. |
| 1921 | Schwestern Maria Magdalena Postel | |
| Seit 1921 besteht auch die Schwesterngemeinschaft in der Philippstraße. Die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel versehen vielerlei Dienste in der Gemeinde, für viele Gemeindemitglieder unauffällig oder unsichtbar, ganz nach ihrem Wahlspruch „Soli Deo“ – für Gott allein. |
![]() Ordenszeichen |
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| 1945 | Plötzlich über 3500 Katholiken im Land | |
![]() Pfarrer Franz Hamel |
Nach dem zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der Katholiken sprunghaft an. Heimatvertriebene aus Ostpreußen und Schlesien sowie eine Anzahl Evakuierter aus dem Ruhrgebiet und dem Aachener Raum fanden im Bünder Land ein neues Zuhause. Deshalb suchte der damalige Pfarrer von Bünde nach einer „Hilfe“ für die umliegenden Dörfer. |
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| 1946 | Nach Kirchlengern kam Pfarrvikar Franz Berger. Im Wechsel hält er in Holsen, Westkilver, Rödinghausen und Bieren, Samstag und Sonntag Gottesdienste, dazu noch entsprechend im östlichen Teil der Pfarrei Bünde, im Amt Kirchlengern. |
![]() Vikar Franz Berger |
| 1947 |
![]() Kaplan Paul Sommer |
Da eine ausreichende seelsorgliche Betreuung auf diesem Wege nicht gegeben war, bat Vikar Berger um die Freistellung eines Priesters für die Betreuung der Gläubigen im westlichen Teil der Pfarrei Bünde. Ein Jahr später kam Kaplan Paul Sommer nach Holsen. |
| 1948 | Kirchlengern und Holsen wird Kuratie |
| Im Jahr 1948 wurden die Kuratien Holsen und Kirchlengern errichtet. Aber es fehlte praktisch alles was zu einem geordneten Gemeindeleben gehören muss. Kirche – Altar – Tabernakel und eine gewachsene Tradition, denn die etwa 1400 Gläubigen waren aus sieben Diözesen bunt zusammengewürfelt worden. |
| 1951 | Endlich eine eigene Kirche... | |
![]() Kirchlengern St. Marien |
![]() Holsen St. Michael |
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| 1952 | 1951 wurde der Grundstein für die katholische Kirche in Kirchlengern gelegt. Auch in Holsen wurde eine kleine Kapelle gebaut und 1952 geweiht. |
| 1960 | ...aber zu klein! | |
![]() Stift Quernheim St. Canisius St. Xaverius |
![]() Rödinghausen Maria unbefleckte Empfängnis |
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| 1962 | Da beide Kirchen für das große Gebiet immer noch recht klein waren, wurde jeweils in den Nachbargemeinden eine weitere Kirche gebaut. Im Jahr 1960 in Rödinghausen und im Jahr 1962 in Stift Quernheim. |
| 1966 | Eine neue Kirche in Holsen... | |
![]() Gemeindehaus St. Michael Holsen |
![]() St. Michael Holsen |
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| In Holsen wurde 1966 neben der alten Kapelle, die jetzt als Gemeindehaus dient eine neue größere Kirche gebaut. | ||
| 1967 | ... und eine neue Kirche in Bünde... | ||
| Auch in Bünde wurde über eine Neubau nachgedacht doch dazu musste zunächst die alte St. Josef Kirche gesprengt werden. um Platz zu schaffen für einen neuen modernen Bau. | |||
![]() |
![]() Franz-Josef Hellweg |
![]() St. Josef Bünde |
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| ...mit einem neuen Pfarrer. | |||
| Die nächsten größeren Veränderungen in den drei Gemeinden, die sich manchmal anscheinend aus fünf Gemeinden zusammensetzten, waren weniger durch Neubauten als vielmehr durch Neubesetzungen der Pfarr- und Referentenstellen geprägt. | |||
| Jetzt bleibt jede Gemeinde unter sich! | |||
| Die Pfarrausschüsse (heute PGR) werden eingeführt und sollen dem Pfarrer beratend zur Seite stehen. | |||
| 1981 | Pastor Hubert Berenbrinker kommt als Vikar nach Löhne und soll in den Pfarrvikarien St. Michael Holsen und St. Marien Kirchlengern als seelsorgliche Mithilfe den Priestern zur Seite stehen. Die Aufgaben als „Aushilfe“ sind jedoch so Umfangreich, dass die Ernennung zum Vikar in Löhne nur Formsache blieb. |
![]() Hubert Berenbrinker |
| 1983 | Erste zaghafte Kontakte |
| Bis 1983 blieben die drei Gemeinden in ihren Gruppen und auch bei ihren Festen für sich alleine. Erst durch den Tod von Prälat Paul Sommer begann man mit Pastor Hubert Berenbrinker zwischen den Gemeinden Kirchlengern / Stift Quernheim und Holsen / Rödinghausen erste zaghafte, gemeinsame Veranstaltungen zu planen, wie Karnevalssitzungen und gemeinsame Busfahrten nach Rom / Lourdes und England. |
| 1987 | Die Referenten kommen! | ||||||||
| Ende der 80er Jahre machten verschiedene Diakone und Gemeindereferenten ihr Wochen- oder auch Jahrespraktikum in den Gemeinden Kirchlengern und Holsen. Mit Frau Bernadette Pielka bekamen die beiden Gemeinden eine Gemeindereferentin. Auch in Bünde absolvierten verschiedene Priester-amtskandidaten ihr Praktikum. |
![]() Bernadette Palmer |
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| 1989 | Kirchlengern und Holsen gemeinsam |
| Während der Amtszeit von Pastor Matthias König wurden einige Feste im Jahr gemeinsam geplant und durchgeführt. Die Fronleichnamsprozession der Besuch der Patronatsfeste und auch einige ökumenische Veranstaltungen. |
| 1990 | Frau Gaby Milhan Penk kommt als Gemeindereferentin für fünf Jahre nach Bünde |
| 1995 | pastorale Perspektiven |
| Mitte der 90er Jahre musste sich der PGR aller drei Gemeinden mit der plötzlich formulierten Zusammenlegung der Gemeinden zu einem Pfarrverband oder Pastoralverbund befassen. Es gab sowohl Schwierigkeiten bezüglich des Begriffes als auch die aufkommende Angst seine Identität als Eigenständige Gemeinde zu verlieren. Werden wir von der größeren in unserem Fall der Gemeinde Bünde „geschluckt“? |
| 1996 | Pastöre kommen und gehen | ||||
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| 1998 | Pfarrer Franz-Josef Hellweg stirbt | |
![]() Johannes Kortenbusch |
Im September 1998 geht Pfarrer Franz-Josef Hellweg in den Ruhestand.
Sein Nachfolger in Bünde wird Pfarradministrator Johannes Kortenbusch Am 1. November 1998 stirbt Pfarrer Franz Josef Hellweg. |
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| 1999 | Pastoralverbünde – Wer mit wem? |
| Die Entscheidung darüber ob oder wo Pastoralverbünde entstehen sollen ist längst gefallen. Lediglich der Zeitpunkt muss sich noch ergeben. |
| 2000 | Der große Priesterwechsel | ||
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Durch den Wechsel der Priester im Jahr 2000 bekam der bis dahin nur geplante Pastoralverbund eine entscheidende Wendung. Pastor Bruno Möller wird Seelsorger in Holsen und Kirchlengern und Thomas Thiele Pfarrer in St. Josef Bünde. |
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![]() Pastor Bruno Möller |
![]() Ulrich Martinschledde |
![]() Pfarrer Thomas Thiele |
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| Mit Ulrich Martinschledde kommt wieder ein Gemeindereferent nach Bünde | |||
| 2001 | Pastoralverbund „Bünder Land” |
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Der Pastoralverbund wurde am 1. September 2001 errichtet und erhielt den Namen Pastoralverbund „Bünder Land” Weitere gemeinsame Aktivitäten wurden nun gestartet, diesmal mit Beteiligung von Bünde. |
| 2002 | Gemeinsamer Pfarrbrief |
| Großen Anteil an der schnellen Orientierung wo was bei wem stattfindet hat der seit Juni 2002 herausgekommene neue gemeinsame Pfarrbrief. |
| 2004 | zusammenwachsen |
| Der Dekanatskatholikentag in Bünde ist für den Pastoralverbund das erste Großereignis, bei dem man gemeinsam an verschiedene Aufgaben herangehen, Probleme lösen und seine Fähigkeit zum zusammen wachsen und zusammenwachsen unter Beweis stellen musste und konnte. Das Logo des Dekanatskatholikentages wird zum Logo für den Pastoralverbund „Bünder Land” |
| 2005 | Bereits ein Jahr später konnte auf die gute Zusammenarbeit aller drei Gemeinden gebaut werden. Anlässlich des Weltjugendtages in Köln wurden verschiedene Projekte mit den französischen Gästen in unserem Pastoralverbund durchgeführt. Durch die Internetseite "pastoralverbund-bunderland.de" zeigt der Pastoralverbund seine Präsenz im Internet. |
| 2006 |
Die Dekanate Herford und Minden werden zu einem Dekanat Herford-Minden zusammengelegt. Dechant des neuen Dekanates wird Pfarrer Wolfgang Brinkmann. Pfarrer Thomas Tiele verabschiedet sich von der Gemeinde und geht nach Kamen, Hl. Familie. Nach Bünde kommt Pfarrer Wolfgang Sudkamp und wird der neue Pfarrverbundsleiter.
Zur Verbesserung der finanziellen Situation wird eine monatliche Sonderkollekollekte für die Gemeinde eingerichtet. Unter dem Namen MAHL-ZEIT wird an drei Tagen wöchentlich ein warmes Essen für Personen angeboboten, die mit ihren finanziellen Mitteln nur schwer zurechtkommen. Viermal im Jahr gibt es Literarische Abendgebete. An Heilig Abend wird ein Möglichkeit geschaffen, diesen Abend nicht alleine zu verbringen, sondern gemeinsam mit anderen Alleinstehenden im Gemeindehaus in St. Josef. |
| 2007 | Die Meller Tafel errichtet zusammen mit dem Verein MAHL-ZEIT eine Außenstelle in Bünde. Die Kolpingsfamilie Kirchlengern wird durch die Gründung einer Kolpingjugend verstärkt. |
| 2008 | Die Gottesdienstzeiten an den Sonntagen werden so eingerichtet, dass unter Umständen ein Priester alle drei Gottesdineste im Pastoralverbund halten könnte. Diese Regelung ist vor allem in der Zeit der Urlaubsvertretung notwendig geworden. |
| 2009 | Unter dem Namen "Bibel teilen - Ein neuer Weg mit Gott" wird die Möglichkeit geschaffen, sich mit dem Buch der Bücher auseinanderzusetzen. Der Gebetskreis zur Göttlichen Barmherzigkeit wird gegründet und trifft sich wöchentlich. Der Internationale Kinderhort in Bünde schließt für immer seine Pforten. |
| 2010 | Der Förderverein St. Marien Kirchlengern/Stift Quernheim wird gegründet. Die Gründonnerstagsliturgie vom letzten Abendmahl wird zum ersten Mal gemeinsam mit allen drei Gemeinden, in einer Kirche des Pastoralverbundes gefeiert. Die Osterspeisensegnung, als besonderes Angebot am Karsamstag, wird von vielen Gemeindemitgliedern begeistert angenommen. |






























